Bibelflüsterei in der Homolobby

Ein koreanischer Imbiss in Berlin-Schöneberg hat einen bekannten Bibelvers in sein Schaufenster gehängt: „Und einem Mann sollst Du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt; Greuel ist dies.“ Die Betreiberin, die auch den Innenraum mit Bibelzitaten buchstäblich tapeziert hat, versichert, homosexuelle Gäste zu bedienen und zu „lieben“, wünscht diesen aber, dass sie „zu Gott finden“, was wohl meint, die Sündhaftigkeit ihrer eigenen Liebe zu erkennen und stattdessen hetero oder keusch zu leben.

Natürlich, so könnte man hoffen, werden unsere queeren Interessenvertretungen jetzt öffentlich klarstellen, dass in unserer Demokratie die persönlichen Freiheiten der Individuen nicht von religiösen Vorschriften vorgegeben werden. Sie würden vielleicht mehr oder weniger diplomatisch darauf hinweisen, dass religiöse Aussagen für eine aufgeklärte Gesellschaft selbstverständlich ganz prinzipiell keine verbindliche Argumentationsebene bilden können, wenn es beispielsweise um das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit oder den Schutz vor Diskriminierung, Beleidigung und Hetze geht. Dass wir unsere persönliche und gesellschaftliche Ethik nicht aus kruden Textsammlungen aus einem vormodernen Turbo-Patriarchat ableiten sollten, sondern aus eigenen Erfahrungen von Mitgefühl und Solidarität, vielleicht aus humanistischen Idealen, aber in jedem Fall natürlich aus den Grund- und Menschenrechten, die in weiten Teilen gegen den Widerstand der Kirchen eingeführt wurden.

So, und jetzt stellt euch das Geräusch vor, das eine laufende Schallplatte macht, wenn ein betrunkener Mops drauf fällt. Denn das tun sie nicht. Sie tun das Gegenteil.

Der LSVD Berlin-Brandenburg lädt die Betreiberin zu einem Gottesdienst anlässlich des CSD ein und erteilt öffentlichen Theologieunterricht in Sachen historisch-kritischer Bibelexegese, welcher die verirrte Imbiss-Betreiberin wohl zum rechten Glauben führen und auf diesem Wege zur rechten queerpolitischen Haltung bewegen möge.

Bereits anlässlich der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2018 hatte Henny Engels, Mitglied im Bundesvorstand des LSVD per Pressemitteilung die Öffentlichkeit wissen lassen: „Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist überzeugt davon, dass auch diesen [homosexuellen] Paaren der Segen Gottes zugesprochen ist.“ Das war keine emanzipationspolitische Stellungnahme zu einer diskriminierenden kirchlichen Praxis. Das war eine theologische Aussage. Die Forderung zur Gleichbehandlung wird hier nicht aus demokratischen Werten abgeleitet, sondern aus religiösen Behauptungen. Sind die LSVD-Mitglieder eigentlich darüber informiert und damit einverstanden, dass der Vorstand in ihrem Namen in der Öffentlichkeit christliche Theologie betreibt?

Auch Jörg Litwinschuh-Barthel, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, meldet sich aktuell zum Berliner Imbiss-Vorfall zu Wort. Auch er kontert nicht etwa mit dem Grundgesetz oder humanistischen Werten, sondern mit – Trommelwirbel! – Bibelzitaten. Ich frage mich, wie sehr man sich im Stiftungsvorstand eigentlich Hirschfelds bekanntem Motto „per scientiam ad justitiam“ (durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit) verpflichtet fühlt, wenn man mit einem schelmischen Augenzwinkern glaubt, die Wissenschaft ebenso gut durch Religion ersetzen zu können.

Das Problem ist nicht, dass in diesem Imbiss oder anderswo einfach nur die „falsche“ Art von Christentum betrieben wird. Das Problem ist die Vorstellung, dass theologische Ideen in einem säkularen Staat – und offenbar leider sogar innerhalb queerer Lobbyorganisationen – überhaupt als politische Argumente ernst genommen werden. Der Anspruch der Religionen auf politische Mitbestimmung oder sogar Deutungshoheit ist seit Ewigkeiten und bis heute eines der massivsten Hindernisse beim queerpolitischen Fortschritt. Dass gleich mehrere unserer angeblichen Interessenvertreter:innen die religiöse Deutungshoheit über queerpolitische Themen nicht etwa radikal zurückweisen, sondern sie akzeptieren, fördern und sogar noch öffentlich selbst mitinszenieren, das lässt mir als altem atheistischen Aktivistenvogel das Nackengefieder zu Berge stehen.

Wenn irgendwo ein gefräßiger, aggressiver Bock als Gärtner angestellt ist, dann besteht die Lösung nicht darin, ihn eigenhändig mit frischen Blumen zu mästen. Das Vieh muss da weg.

20 Kommentare zu “Bibelflüsterei in der Homolobby

  1. Lieber fink, ich bin ja religiös, katholisch obendrein, stimme Dir hier aber in Allem sehr zu. Die Trennung von Staat und Kirche ist eine sinnvolle Sache. Innerkirchlich ist es natürlich wichtig, homophobe Ausfälle auch theologisch widerlegen zu können.

  2. „„per scientiam ad justitiam““:
    Manche Menschen – evtl. wohl auch Herr L.-B. – halten die Theologie doch tatsächlich für eine ernsthafte „Wissenschaft“…
    Ich halte mich da doch lieber an die alte Weisheit meines Vaters: „Glauben heißt nicht wissen“. Theologie hat für mich eher etwas von altertümlicher bis mittelalterlicher Alchemie. Damit in der Moderne zu argumentieren, ist m.E. ein Ding der Unmöglichkeit. Genauso gut könnte man glauben, dass aus faeces doch noch Gold gezaubert werden könnte. Funktioniert halt nicht.

    • Um Andreas Mang zu paraphrasieren: Philosphie und Theologie sind Meinungen, über die teils akademisch diskutiert wird. Aber mehr halt auch nicht. Gerechtigkeit und Freiheit existieren damit zwar auch nicht als ein naturwissenschaftlich messbares Phänomen (nur als soziologisches, aber immerhin), aber wenn sich eine Gesellschaft darauf geeinigt hat, da hinzuwollen, sollte sie nicht über irgendwelche argumentatorische Stöckchen springen, die ihr Leute hinhalten, die voll auf Gehorsam stehen, egal ob gegenüber einer Gottheit oder sonst einer Autorität.

  3. Lieber Fink, ich denke, dass Emanzipation bedeutet, ungefragt jene Räume zu besetzen, zu deren Nutzung einem andere das Recht absprechen wollen. Ich finde die Reaktion des LSVD großartig, der Verband ergeht sich nicht in der üblichen Empörung, sondern tut das höchst Unerwartete, er macht klar: Auch wir sind Christen („wir“ = „einige von uns“).

    Die Veränderung in den Kirchen kommt, selbst die katholische Kirche in Deutschland macht gerade Anstalten, in der eigenen Weltkirche Vorreiter in Sachen LBGTIQ zu werden (s. Beiträge zum Synodalen Weg). Und das ist der Verdienst der gläubigen queeren Katholik*innen, die sich nicht haben abspeisen lassen, die beharrlich dagestanden sind und gesagt haben: Wir gehen nicht weg, ihr werdet uns nicht los, ihr werdet eure Jahrhunderte alte Grausamkeit gegen uns mit all ihren Widersprüchen beenden, und zwar jetzt! (Anm. am Rande: AKK hat gute Chancen, von ihrer Kirche noch überholt zu werden.)

    Gerade weil Kirchen Mitspracherecht in gesellschaftlichen Fragen beanspruchen, ist es wichtig, dass man Religion nicht den Extremisten überlässt. Auch in den USA proklamieren sozialistische Christen wieder ihr Territorium, und dies ist dringend nötig, denn die Radikalisierung der christlichen Kirchen in Richtung Fundamentalismus treibt die liberalen Christen in die Diaspora.

    Ich verstehe, wenn Dich ein pauschales „wir“ in solchen Aussagen, wie derjenigen des LSVD, stört. Gleichzeitig aber finde ich es falsch, gläubigen Queeren zu unterstellen, sie fütterten mit ihrem Glauben nur das mittelalterliche, reaktionäre Tier – nein: Sie erobern ein wichtiges Stück der Welt zurück.

    • Das, was du schreibst, Ben, können von mir aus die Leute in der HuK tun, und auch die Leute im LSVD-Vorstand können privat machen und vertreten, was immer sie wollen. Wer z.B. so naiv sein möchte, zu glauben, dass die katholische Kirche in diesem Jahrtausend zu einer queerfreundlichen Haltung zu bewegen ist, soll das meinetwegen sein.

      Aber hier geht es um Menschen, die als offizielle Vertreter:innen ihrer nichtkirchlichen Organisationen sprechen. Und von denen erwarte ich eine Distanz zu rein theologischen Diskussionen und das Bewusstsein dafür, dass sie auf eine tragische und verhängnisvolle Weise zu kurz springen, wenn sie religiöse Übergriffigkeiten als ein rein „innerreligiöses Problem“ behandeln. Ich erwarte in deren öffentlichen Aussagen gesellschaftspolitische Weitsicht statt religiösen Tunnelblicks.

    • „Gerade weil Kirchen Mitspracherecht in gesellschaftlichen Fragen beanspruchen, ist es wichtig, dass man Religion nicht den Extremisten überlässt.“

      Zu einem solchen Schluss kommt man aber nur, wenn man davon ausgeht, dass dieser Anspruch berechtigt oder unabänderlich ist. Dieser Meinung bin ich ganz sicher nicht.

      • Völlig zutreffend. Hier zeigen sich mal wieder drei Probleme. Das erste ist der tiefgreifende Irrtum, dass altorientalische Fantasyliteratur aus der Zeit Nebukadnezars in irgendeiner Weise Richtschnur sein könne für das individuelle und gesellschaftliche Leben, gar die staatliche Rechtsordnung im Europa des 21. Jahrhunderts. Es hat gar keinen Sinn, auf Gebieten wie Hohlweltlehre, Präaustronautik, Alchemie, Astrologie, Rassenkunde oder Theologie (ich nenne absichtlich besonders abstruse Pseudowissenschaften, um die Theologie in der Umgebung zu verorten, in die sie gehört) Diskussionen zu führen. Unsinn ist Unsinn ist Unsinn. – Das zweite Problem ist die völlige Negierung des ersten durch den LSVD und andere vermeintliche Bürgerrechtsgruppen. Wie Du schon richtig ausgeführt hast, ist in solchen Fällen nur zu sagen, dass auch für LGBTI Menschenwürde und Grundrechte ohne Wenn und Aber gelten und dass diese unveräußerlichen Rechte nicht der Disposition religiöser Fanatiker unter Berufung auf irgendwelche Trivialschriftsteller des Altertums unterliegen. Statt dessen wird solchen Typen nachgelaufen, wird versucht, sie durch Gegenzitate und Gegeninterpretationen zu bekehren. Erinnern wir uns an erbärmliche Kaffeekränzchen mit Bischöfen und nicht minder jämmerliche, selbsterniedrigende Moscheebesuche. Nun könnte man ja sagen, ach lass sie sich doch lächerlich machen. Geht aber nicht. Sie treten nämlich nicht als die Privatkomiker auf, die sie sind, sondern nehmen für sich in Anspruch, LGBTI zu vertreten. Ich sag es mal ganz brutal: Als Jude lädt man nicht Antisemiten zu freundlichem Plausch, um sie anzubetteln, doch ein bisschen Toleranz zu gewähren. Als Schwuler tut man das selbe nicht mit Schwulenhassern. – Und zum dritten Problem: Ich diskutiere im Jahre 2021 nicht mehr ergebnisoffen mit unseren Todfeinden, ob ich Menschenrechte habe, abartig-unnatürlich bin oder ob irgendein fiktives Geistwesen mich akzeptiert oder nicht. Ich verlange den Respekt, der mir genauso zusteht wie jedem anderen Menschen. Wer, was, wann und wo sind wir denn, verdammt noch mal?!

    • Hmm, ich persönlich verfolge ja eher die Philosophie mir eine Religion / Philosophie / Lebenseinstellung / Gleichgesonnenen-Gemeinschaft zu suchen oder zu gründen, sie mich akzeptiert und unterstützt, als eine andere zu ändern. Aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
      Aber das ist glaube ich der Punkt. Es ist eher eine persönliche religiöse (oder philosophische) Entscheidung.

      Deswegen denke ich auch, dass eine Nichtreligiöse Gruppierung sich bei einem solchen Thema nicht in religiösem Sinne äußern sollte. Eine religiöse Gruppierung sollte das natürlich! Einzelne Mitglieder religiöser Gruppen sicherlich auch (das wäre dann das von innen verändern, das Du angesprochen hast)!

      Aber eine Nichtreligiöse Gruppierung sollte villeicht eher die mannigfaltigen nichtreligiösen Argumente nutzen.
      Denn unsere Gemeinschaft im Großen gründet sich ja auf anderen DIngen, wie z.B. Grundgestzt u.ä. und nicht Religion. Deswegen brauchte es bei diesem Zettel im Fenster auch keine religiöse Antwort. Eine nichtreligiöse wäre hier, wie der Zaunfink meiner Meinung nach ganz gut ausgeführt hat, hilfreicher gewesen.

  4. Das ist kein Treppenwitz.
    Danke für diesen notwendigen Artikel.
    Dass Gleichberechtigung mittels Appeasement herbeigeführt wird:
    da hat wohl wieder keiner aufgepasst !!
    Es ist unerträglich.

  5. Zumindest zu einer Sache sind Bibelzitate gut: auf zu zeigen, dass man es eben nicht mit einem guten, netten, liebenden Gott zu tun hat, dem Gerechtigkeit etwas bedeutet, sondern mit einem tyrannischen, willkürlichen Monster, das kleine Kinder ohne Reue mordet, und um zu demonstrieren, dass sich das beste raus zu picken schlichtweg Heuchelei de Luxe ist.

    Davon ab hast du natürlich völlig recht: religiöse Texte welcher Art auch immer taugen nix als Grundlage für ein Miteinander, für einen Staat, für Gerechtigkeit.

  6. Ich fürchte eine der grundlegenden Fehlannahmen ist die, dass Menschen wie die Imbiss-Betreiberin irgendein Interesse an der Wahrheit haben. Dass Miteinander-ins-Gespräch-Kommen hier tatsächlich zu einem Sinneswandel führt. In Wirklichkeit geht es solchen Leuten gar nicht um die Wahrheit und wird es auch nie gehen. Das letzte, was sie wollen, ist ihr Urteil zu hinterfragen. Denn das würde im schlimmsten Fall ihr krudes Welt- und Menschenbild in sich zusammenfallen lassen wie ein kaltes Souffé. Gespräche drehen sich hier folglich eh nur im Kreis und dienen bloß als Deckmantel für die eigene Borniertheit. Von daher halte ich es für reine Zeitverschwendung, auch nur einen Millimeter auf solche Leute zuzugehen. Aber was erwarte ich schon von einem Verein, der schon Kardinal Woelki als Pupskissen diente…

  7. Lieber Fink,

    nichts gegen gerechten (oder: heiligen?) Zorn. Dennoch hinterlässt dieser Beitrag mich ausnahmsweise einmal irritiert und unfroh, ja sogar beängstigt. Dies zum einen mit Blick auf den Furor, der hier Menschen entgegen geschleudert wird, die sich seit Jahren für die Community einsetzen. Das heißt nicht, dass diese nicht irren können oder sie jeglicher Kritik enthoben wären. Das dann aber bitte mit Augenmaß und sachorientiert.

    Und in der Sache wird eben auch der Atheist sich nolens volens dem Faktum stellen müssen, dass Religion noch immer eine erhebliche gesellschaftliche Prägekraft besitzt. „Das Problem ist die Vorstellung, dass theologische Ideen in einem säkularen Staat – und offenbar leider sogar innerhalb queerer Lobbyorganisationen – überhaupt als politische Argumente ernst genommen werden.“ – Das ist eben keine Vorstellung, sondern Tatsache. Die mag man beklagen, kann sie aber nicht leugnen. Das gilt in Deutschland und erst recht in vielen anderen Teilen der Welt.

    Man täusche sich nicht: Die parlamentarische Durchsetzbarkeit der Lebenspartnerschaft und schließlich der Ehe für alle hatte auch damit zu tun, dass insbesondere die evangelische Kirche ihre Position zum Thema Homosexualität in den letzten Jahrzehnten massiv verändert hat, ja, mit der „Trauung für alle“ in einigen Landeskirchen sogar die Entwicklung auf staatlicher Ebene vorweggenommen hat. Hätten katholische und evangelische Kirche sich hier gemeinsam weiter als Gegner des Fortschritts positioniert, wäre es sehr schwer gewesen, stabile Mehrheiten dieser Art im parteipolitischen Raum zu gewinnen. Auch und gerade in den Fraktionen von SPD und GRÜNEN sitzen viele Menschen, die durchaus kirchennah und insbesondere protestantisch geprägt sind.

    Umgekehrt gilt: Die römisch-katholische Position von vorvorgestern prägt bis heute etwa in Bayern den Umgang mit der Community und ihren Anliegen. Sie ist – neben nationalistischen Tendenzen bzw. gepaart mit ihnen – ein wesentlicher Grund dafür, weshalb es in Polen, Ungarn usw. keinen Fortschritt, sondern eher Rückschritte gibt. Ähnliches gilt für die Orthodoxie in Russland.

    Der Wunsch, Religion möge keine Rolle (mehr) spielen, ist angesichts dessen verständlich, aber derzeit lebensfremd. Es ist deshalb ganz unabhängig von persönlichen Glaubens- oder Nicht-Glaubensüberzeugungen ein Gebot politischer Klugheit, die Religionsgemeinschaften nicht außer Acht zu lassen, sondern sich hier um Veränderungen zu bemühen, die dann auch in den politischen Raum und über die nationalen Grenzen hinweg ausstrahlen. Und diese Veränderung lässt sich im kirchlichen Raum eben nicht unter Verweis auf staatliche Gebote wie den Gleichheitssatz erringen. Es hat keinen Sinn, einen Kegelclub zu besuchen und dabei nach den Regeln von Skat spielen zu wollen. Man wird zumindest nach einer gleichen Gesprächsebene suchen müssen und die kann eben insbesondere im Hinweis auf die binnenkirchlich ja sehr unterschiedlichen Interpretationen oder Aussagen zum Thema bestehen.
    Die Alternative wäre doch nur, das Gespräch in diese Richtung komplett zu verweigern oder den gesellschaftlichen Einfluss von Religion wider besseres Wissen zu leugnen.

    Wenn ich den Schluss Deines Beitrags und dazu einige Leserkommentare sehe, wo von „Vieh“, „Todfeinden“ und ähnlichem die Rede ist, vermag ich das auf das Basis stattgefundener und weiterhin stattfindender Verletzungen/Verletztheiten gut zu verstehen. Ich trage solche Verletzungen selbst mit mir herum. Ich empfinde es aber als ungut und wenig hilfreich, den Spieß umzudrehen und selbst in ein Freund-Feind-Schema zu verfallen. Wut ist gut, solange sie mir hilft, meine Grenzen zu bewachen; sie wird zerstörerisch, wenn sie mich dazu führt, das (grenz-)verletzende Verhalten eines anderen aufzugreifen, zu imitieren und damit schlussendlich selbst anderen Verletzungen zuzufügen. Ich persönlich begrüße es daher sehr, wenn Personen, die in der Community Verantwortung tragen, diesem Reflex widerstehen, innerhalb des demokratischen Spektrums in möglichst viele Richtung denk- und sprechfähig bleiben und zudem noch in der Lage sind, zwischen verfasster Religion und persönlicher Glaubensüberzeugung bei sich und anderen zu unterscheiden.

    • Erst einmal, lieber BenO, danke, dass du dir die Mühe machst, die Strategie, die ich hier kritisiere, einmal differenzierter auszuführen.

      Es ist nun nicht etwa so, dass ich die innere Logik dieser Strategie überhaupt nicht nachvollziehen könnte. Ich finde sie trotzdem falsch und in einigen Punkten gefährlich.

      „Es ist deshalb ganz unabhängig von persönlichen Glaubens- oder Nicht-Glaubensüberzeugungen ein Gebot politischer Klugheit, die Religionsgemeinschaften nicht außer Acht zu lassen […]“

      Mein Hauptproblem ist hier, dass Vertreter:innen nichtreligiöser queerer Organisationen eben nicht unabhängig von Glaubensüberzeugungen agieren, sondern ganz klar aus religiöser Perspektive, und zwar mehr oder weniger explizit im Namen ihrer Organisation. Wie schon geschrieben, kann z.B. die Gruppe Homosexuelle und Kirche von mir aus innerreligiöse Perspektiven vertreten; der LSVD und die Magnus-Hirschfeld-Stiftung haben dazu meines Erachtens weder das Mandat noch halte ich es für politisch klug. Es macht einen großen Unterschied, ob man aus strategischen Erwägungen aus einer Außenperspektive darauf hinweist, dass Religionsgruppen auch intern über bestimmte Regeln diskutieren (sofern sie das tun), oder ob man sich selbst zum Teil dieser innerreligiösen Diskussion macht und dabei die Außenperspektive verlässt, die einer nichtreligiösen queeren Organisation ansteht.

      „Und diese Veränderung lässt sich im kirchlichen Raum eben nicht unter Verweis auf staatliche Gebote wie den Gleichheitssatz erringen.“

      Ich hoffe, dir ist klar, welche Brisanz diese Feststellung enthält. Wir sehen Politiker:innen mit besorgt gerunzelten Stirnen darüber grübeln, ob „der Islam“ mit dem Grundgesetz vereinbar sei, aber wir sollen es achselzuckend hinnehmen, wenn christliche Gruppen (wie beispielsweise die gesamte offizielle katholische Kirche) die Regeln des Grundgesetzes nicht selbstverständlich als allgemeingültig akzeptieren, sondern eigene, Grundgesetz-konträre Regeln propagieren (und zwar nicht nur für ihre Mitglieder, sondern für alle)?
      Natürlich verstehe ich, dass wir mit diesem Problem irgendwie strategisch umgehen müssen. Aber ich erwarte von „unseren“ Interessenvertretungen, dass sie dieses Problem wenigstens als solches erkennen und auch benennen. Wenn sie stattdessen öffentlich agieren, als wären meine individuellen Freiheitsrechte tatsächlich erstens verhandelbar und als fände diese Verhandlung zweitens allen Ernstes auf dem Gebiet theologischer Spekulationen statt, dann ist eine rote Linie deutlich überschritten. Das geht einfach nicht. Das ist kurzsichtig und schädlich.

      „Es hat keinen Sinn, einen Kegelclub zu besuchen und dabei nach den Regeln von Skat spielen zu wollen.“

      Deine Metapher suggeriert, dass wir hier über zwei Systeme auf gleicher ethischer Höhe reden würden: Man kann ja Skat nicht objektiv besser bewerten als Kegeln oder umgkehrt. Wir reden hier aber über die Regeln des Grundgesetzes und die Regeln religiöser Gruppen, die teilweise grundgesetzwidrig sind. Ich finde es problematisch, hier einen vermeintlich neutralen Standpunkt einnehmen zu sollen, und sei es nur vorübergehend und aus strategischen Erwägungen. In der Frage, ob der Gleichheitsgrundsatz für alle, also auch für mich und meine persönliche Freiheit, gelten soll oder nicht, gibt es keinen neutralen Standpunkt. Das Gewährleisten oder Verwehren von Grundrechten ist keine Frage persönlicher Vorlieben wie Skat oder Kegeln.

      „Man wird zumindest nach einer gleichen Gesprächsebene suchen müssen und die kann eben insbesondere im Hinweis auf die binnenkirchlich ja sehr unterschiedlichen Interpretationen oder Aussagen zum Thema bestehen.“

      Genau das finde ich eben problematisch. Die Gesprächsebene, auf der nichtreligiöse queere Interessenvertretungen agieren, kann für mich nicht die religiöse sein.

      „Die Alternative wäre doch nur, das Gespräch in diese Richtung komplett zu verweigern […]“

      Wenn eine religiöse Gruppe mir mit religiösen „Argumenten“ meine Grundrechte aberkennt und das Grundgesetz nicht als Gesprächsgrundlage akzeptiert, dann liegt die problematische Gesprächsverweigerung nicht auf meiner Seite. Ich halte es für gefährlich, sich aus strategischen Gründen auf ein Gespräch einzulassen, das nicht das Grundgesetz oder humanistische Werte zur Grundlage hat, sondern antike Texte und theologische Spekulationen. Man kann nicht explizit innerhalb dieses Feldes diskutieren und gleichzeitig verhindern wollen, dass dieses Feld noch stärker als jetzt schon zum buchstäblich „beherrschenden“ Diskussionsraum erklärt wird.

      „[…] oder den gesellschaftlichen Einfluss von Religion wider besseres Wissen zu leugnen.“

      Ich leugne ihn keineswegs. Ich möchte verhindern, dass ausgerechnet queere Interessenvertretungen ihn noch weiter bestätigen.

      „Ich empfinde es aber als ungut und wenig hilfreich, den Spieß umzudrehen und selbst in ein Freund-Feind-Schema zu verfallen. Wut ist gut, solange sie mir hilft, meine Grenzen zu bewachen; sie wird zerstörerisch, wenn sie mich dazu führt, das (grenz-)verletzende Verhalten eines anderen aufzugreifen, zu imitieren und damit schlussendlich selbst anderen Verletzungen zuzufügen.“

      Auch hier verwahre ich mich gegen eine falsche Nivellierung: Wenn jemand die Freiheit anderer Menschen einschränken möchte (und dazu auch noch die reale politische Macht hat) und diese Menschen das scharf zurückweisen, dann haben wir es nicht mit einem Match auf Augenhöhe zu tun oder damit, dass beide Seiten irgendwie gleich aggressiv agieren.
      Wer mir meine Freiheit abspricht, ist in gewisser Weise mein Feind. Nicht, weil ich mich für diese Sichtweise entscheide, sondern weil er tut, was er tut. Und wer die Waffen meines Feindes schärft, ist zumindest nicht mein Verbündeter. Ich benenne das nicht, weil ich jemanden verletzen will, sondern weil es die Realität ist.

    • PS:
      „Es hat keinen Sinn, einen Kegelclub zu besuchen und dabei nach den Regeln von Skat spielen zu wollen.“

      Die Metapher suggeriert außerdem, dass wir es hier mit zwei getrennten Regelwerken auf gleicher Organisationsebene zu tun hätten, von denen keines legitimerweise einen übergeordneten Anspruch über das andere erheben könne. Das ist aber nicht der Fall, oder sollte zumindest nicht sein. Selbstverständlich erwarte ich, dass religiöse Gruppen sich an die Regeln des Grundgesetzes halten. Was denn bitte sonst? Wie kann man den Wunsch von Religionsgruppen, grundgesetzwidrige „Spielregeln“ beizubehalten oder diese sogar umgekehrt zu staatlichen Regeln zu machen, verteidigen oder akzeptieren?

      Wenn wir uns die Geschichte queerer Rechte ansehen, dann waren es leider oft die Kirchen, die den Staat nach ihren Regeln haben spielen lassen – und sie sind es sogar immer noch! Es sollte genau andersherum sein.

      • Lieber Fink,
        danke für Deine ausführliche Reaktion!
        Dur schreibst u.a.: „Und wer die Waffen meines Feindes schärft, ist zumindest nicht mein Verbündeter.“ – Das ist genau mein Kernproblem mit dem Text und dieser Sichtweise bzw. genau das Motiv für mein Posting gewesen. Durch eben dieses Freund-Feind-Denken rutscht automatisch auch die Idee von Verbündeten bzw. Verrätern (gerade in den eigenen Reihen) in das Denken und Sprechen. Da will ich nicht hin und es findet für meinen Geschmack in der Community viel zu schnell und viel zu oft statt.
        Im Übrigen ging es mir beim Bild von Skat und Kegeln nicht um die Spielregeln (siehe meinen Verweis auf das demokratische Spektrum als notwendigen Grundkonsens, um überhaupt Gespräche zu führen), sondern um die Sprachebene: Wenn Du beim Kegelabend „18, 20, 22“ rufst, wird das dort keiner verstehen. Und sie werden ihr Spiel deshalb auch nicht ändern. Kannst Du also machen, ist dann aber halt sinnlos.
        Wie auch immer: Bei dem, wie es sein sollte und wo wir hinmöchten, sind wir uns vollkommen einig. Beim Weg dorthin vielleicht nicht immer, aber das ist auch gut so und immer der Diskussion wert.
        Was ich weiterhin nicht nachvollziehen kann, ist, wie Du aus der angesprochenen Pressemitteilung des LSVD oder den im Tagesspiegel zitierten Äußerungen diesen Vorwurf ziehst: „Wenn sie stattdessen öffentlich agieren, als wären meine individuellen Freiheitsrechte tatsächlich erstens verhandelbar und als fände diese Verhandlung zweitens allen Ernstes auf dem Gebiet theologischer Spekulationen statt, dann ist eine rote Linie deutlich überschritten.“ – Ich vermag in keiner der Passagen zu erkennen, dass Verhandelbarkeit von Freiheitsrechten in den Raum gestellt worden wäre. Man wird im Übrigen keinswegs automatisch zum erklärten Anhänger und Missionar des Christentums, wenn man denen, die aus vermeintlich christlicher Sicht argumentieren, ein Bibelzitat entgegenhält und sie damit auf die inneren Widersprüchlichkeiten hinweist. Ich werde ja auch nicht zum Engländer oder Befürworter der Johnson-Regierung, wenn es mir dank Fremsprachenkenntnissen möglich ist, mich auf Englisch zum unterhalten.

        • „Durch eben dieses Freund-Feind-Denken rutscht automatisch auch die Idee von Verbündeten bzw. Verrätern (gerade in den eigenen Reihen) in das Denken und Sprechen.“

          Ok, das gibt mir Gelegenheit, etwas zu schreiben, das ich vielleicht früher hätte klarstellen sollen: Wenn ich hier konkrete Aussagen und Handlungen konkreter Menschen kritisiere, dann heißt das überhaupt nicht, dass ich diese Personen generell als „Verräter:innen“ betrachte oder gar als „Feind:innen“. Der Begriff der Feindschaft bezog sich meinerseits nur auf Menschen, die entschlossen daran arbeiten, meine Freiheit einzuschränken. Was Jörg Litwinschuh, Henny Engels und den LVSD betrifft, so sehe ich niemanden von ihnen als Feind:in oder Verräter:in. Im Gegenteil, ich schätze natürlich vieles von dem, was sie an anderer Stelle tun und sagen und bin dafür dankbar. Meine Kritik kommt scharf rüber und ist auch so gemeint, aber sie bezieht sich nur auf diese eine konkrete Ebene. Insofern: Danke für den Anlass, das klarzustellen; vielleicht war es nötig.

          „Wenn Du beim Kegelabend „18, 20, 22“ rufst, wird das dort keiner verstehen.“

          Mit Verlaub: Willst du sagen, wir müssten Religionsgemeinschaften in Deutschland die Begriffe des Grundgesetzes erst übersetzen, weil sie sonst nicht verstehen können, wovon wir reden? Im Ernst?

          „Ich vermag in keiner der Passagen zu erkennen, dass Verhandelbarkeit von Freiheitsrechten in den Raum gestellt worden wäre.“

          Diesen Einwand finde ich ehrlich gesagt nachvollziehbar. Die „Verhandelbarkeit“ sehe ich indirekt dadurch gegeben, dass man sich auf eine Diskussionsebene begibt, in der es keinerlei eindeutige Wertegrundlage oder objektivierbare Argumentationsebene gibt. Wer sich darauf einlässt, Rechte mit theologischen „Argumenten“ zu begründen, lässt sich automatisch darauf ein, dass auf dieser Ebene eigentlich alles und nichts als ethisch verbindlich behauptet werden kann: queere Freiheiten ebenso wie deren Einschränkungen. Wenn ich meine Rechte auf ein Bibelzitat gründe und dieses somit als gültige Grundlage für die Diskussion anerkenne, dann akzeptiere ich implizit, dass man diese Rechte auf derselben Grundlage mit einem anderen Bibelzitat auch „gültig“ verneinen kann.

          „Man wird im Übrigen keinswegs automatisch zum erklärten Anhänger und Missionar des Christentums, wenn man denen, die aus vermeintlich christlicher Sicht argumentieren, ein Bibelzitat entgegenhält und sie damit auf die inneren Widersprüchlichkeiten hinweist. Ich werde ja auch nicht zum Engländer oder Befürworter der Johnson-Regierung, wenn es mir dank Fremsprachenkenntnissen möglich ist, mich auf Englisch zum unterhalten.“

          Wieder ein Metapher, die ich ungern akzeptiere. Der Fall mag bei den bloßen Bibelzitaten noch weniger klar liegen. Aber wer sagt, dass homosexuellen Paaren „der Segen Gottes zugesprochen ist“, der:die übersetzt nicht nur allgemeine Inhalte in eine andere Sprache, sondern macht sich eine konkrete ideologische Perspektive eindeutig zu eigen, nämlich eine religiöse. So eine Aussage markiert unmissverständlich eine inhaltliche Glaubens-Perspektive. Wenn eine nichtreligiöse Organisation das tut, im Namen ihrer Mitglieder, dann ist für mich die Grenze zur Missionsarbeit überschritten.

          • Danke für die Präzisierung – da gebe ich Dir Recht und finde diese Debatte daher hilfreich und wertvoll als Ergänzung zum Artikel. Der Passus aus der LSVD-Erklärung von 2018 (!) ging in der Aneignung der Perspektive wohl tatsächlich zu weit. Es ist allerdings eine durchaus diffizile Gratwanderung, die Fortschritte in der kirchlichen Diskussion zu begrüßen, ohne den Eindruck zu erwecken, sie mit theologisch anmutenden Argumenten befördern zu wollen.

            Aus der in diesem Fall gescheiterten Gratwanderung „Missionsarbeit“ ableiten zu wollen, geht mir immer noch zu weit, weil dies die Unterstellung eines bewußten oder unbewußten Motivs impliziert. Ich würde den Sprechenden aus der Community – man nenne mich naiv – zunächst einmal immer lautere Motive und beste Absichten zubilligen. Und zudem auch menschliche Fehlbarkeit. Wenn uns dies nicht gelingt, wird demnächst keiner mehr solche Ämter übernehmen wollen. Außerdem spielt man sonst leicht denen in die Hände, die nur darauf warten, dass wir uns innerhalb der Community und im Verbund mit allen Gutwilligen in Gnadenlosigkeit untereinander selbst zerfleischen und auseinander dividieren lassen.

          • Über den Begriff „Mission“ lasse ich mit mir reden. Ich fand das jedenfalls religiös übergriffig. Wäre ich Mitglied des LSVD, hätte ich sicherlich im Vorstand nachgefragt, was sie sich dabei gedacht haben, ob und wie das intern abgesprochen war usw. – und dann ggf. entsprechende Konsequenzen gezogen.

            Deinen Appell, einander Fehler zuzugestehen, finde ich schon richtig. Ich bemühe mich, auch bei scharfer Kritik in der Sache einen grundsätzlichen Respekt nicht zu verlieren (solange man mir den nicht umgekehrt entzieht). Sollte das hier nicht überall deutlich geworden sein, täte es mir leid.

  8. @BenO:
    „Man wird im Übrigen keinswegs automatisch zum erklärten Anhänger und Missionar des Christentums, wenn man denen, die aus vermeintlich christlicher Sicht argumentieren, ein Bibelzitat entgegenhält und sie damit auf die inneren Widersprüchlichkeiten hinweist. Ich werde ja auch nicht zum Engländer oder Befürworter der Johnson-Regierung, wenn es mir dank Fremsprachenkenntnissen möglich ist, mich auf Englisch zum unterhalten.“
    Die Engländer-Methapher ist schon arg schief 😉 .
    Als nichtpraktizierender Katholik; schon ich habe keinen Bock, mit Evangelikalen wie der Imbissbetreiberin zu diskutieren, die grundgesetzfeindliche Zitate aus ihrer Bibel als Wandgestaltung verwendet. Ich will es auch ned soo genau wissen, was das Alte Testament und Moha äh Moses bzgl. deren Gottes unergründlichen, die Vielfalt liebenden, Schöpfungswillen zu sagen hatten; da kammer des von eine*m/r „Ungläubigen“ erst recht ned verlangen!
    Und als kirchensteuerzahlender Katholik (hab ich Oma (ihr Gott hat sie seelig) versprochen, also aus dem Haufen ned auszutreten); die (zumindest erstmal die deutsche) offizielle Kirche soll da halt einfach mal schweigen, erstens um mal drüber nachzudenken, ob die ihren Jesus ned immer wieder ans Kreuz nageln, wenn die ihre Mitmenschen diskriminieren anstatt gegen deren Diskriminierung vorzugehen und zweitens um ned noch mehr Leute zu vergraulen.

    P.s. Hallo Zaunfink!

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