Publikumsvermeidung. Eine kleine Handreichung für Aktivist:innen

Ich ziehe respektvoll den Hut vor allen, die sich für queere, linke, feministische Veranstaltungen abbuckeln. Sehr gelegentlich werde auch ich aus meinem Nest gelockt, um vor Leuten zu sprechen. Diese Veranstaltungen waren immer prima organisiert (seid liebevoll geherzt, liebe Leut‘! Immer gerne wieder!) Anderswo erlebt man bisweilen Wunderliches, und darum geht es im ersten Text meiner neuen Rubrik „Der Fink mit dem Zaunpfahl“.

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Du organisierst ab und zu öffentliche Veranstaltungen, und es tauchen immer noch Gäste auf, die sich da breitmachen, statt dein kleines Orga-Team und eine Handvoll engster Freund:innen die Früchte eurer Arbeit ungestört und in familiärer Atmosphäre mit der von weither angereisten Band / den teuer bezahlten Referent:innen / dem exklusiv aufgeführten Film genießen zu lassen? Womöglich wildfremde Leute, die ihr nicht mal kennt? Das ist wirklich unangenehm. Aber eure Fachperson für Publikumsfilterung und -vermeidung weiß Rat! Alle Methoden habe ich mit großem Erfolg selbst angewandt oder bei anderen Expert:innen studieren dürfen. Weiterlesen

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