Wie das russische Volk wieder einmal nur ganz knapp der Pervertierung entrann

„Oh mein Gott“, muss Roman Iwanowitsch Hudjakow, vor Entsetzen schaudernd, geflüstert haben, während er den 100-Rubel-Schein minutenlang mit einer Lupe ausgiebig betrachtete. „Da kann man ja gar nicht hinsehen!“ Und dann sah er gewiss noch einmal ein paar Minuten lang hin, um auch wirklich sicher zu gehen.

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Krokodilstränen – eine Handreichung für den „Tag danach“

Sie haben an geeigneter Stelle eine eindeutig homophobe Äußerung gemacht – und es natürlich auch so gemeint. Dummerweise ist das zur falschen Zielgruppe durchgesickert, wurde skandalisiert und nun droht die öffentliche Stimmung gegen Sie zu kippen. Sie fürchten um Ansehen / Kunden / Sponsoren? Nun gut, da führt an einer öffentlichen Stellungnahme kein Weg mehr vorbei.

Aber wie macht man das, ohne als Depp dazustehen? Das Zauberwort heißt: Subtext! Während Sie oberflächlich so tun, als beugten Sie reumütig das Haupt, können Sie mit Botschaften zwischen den Zeilen nämlich munter weiterkeilen! Und so wird’s gemacht:

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Null komma nichts

Und wieder arbeiten sich diverse Leitkulturen an unerwünschten Parallelgesellschaften ab. Aus dem Vatikan ereilt uns die originelle Nachricht, es spiele sehr wohl eine Rolle, mit wem ein Priester keinen Sex hat: keine Homos, bitte. Nebenbei das bekannte Credo: Wenn homophil Ungeordnete schon nutzloserweise diesen Planeten mitbevölkern müssen, dann bitte niemals, niemals miteinander fummeln. Wenn doch, dann zumindest nicht drüber reden oder gar – Alarmstufe drei! – auch noch dazu stehen. Kritik aus heterosexuellem Munde an dieser Unverschämtheit konnte ich bisher leider nirgendwo vernehmen.

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